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Monas Mama ist gestorben.

 

Ihr Leben ändert sich grundlegend. Sie lebte vorher allein mit ihrer Mutter zusammen und zieht jetzt zu ihrem Vater und seiner Lebensgefährtin Anni.

 Ihr Papa hat ihr eine Erinnerungsschatzkiste gebaut, in die sie Dinge legen kann, die sie an ihre Mama erinnern.Papa hat ihr auch ein Glas mit 2280 bunten Perlen geschenkt. Für jeden Tag eine Perle, den Mona mit ihrer Mama erlebt hat.

 Als sie in die Schule kommt, findet sie neue Freunde -  Chris und Ina. Chris hat seine kleine Schwester verloren. Mona und er werden immer wieder von der fröhlichen Ina aufgemuntert.

 Als Anni dann ein Baby erwartet, wird die Welt für Mona schon wieder ein wenig freundlicher. Sie freut sich über ihren kleinen Bruder Yannik.

 

 

 

 

Und dann gab es in der ersten Zeit auch noch die vielen Verwandten, Nachbarn und Freunde, die es wirklich lieb meinten und auch solche Sprüche wie: „Die Zeit heilt alle Wunden.“ sagten.

 

Mama ist doch keine Wunde. Mama ist ein Teil von mir. Wenn ich an Mama denke, habe ich das Gefühl, als ob ich ein großes Loch inmeinem Herzen habe.

 

 

Soll ich auf dieses große Loch die Zeit legen?

Soll ich in das große Loch einen Wecker stellen und der klingelt dann, wenn der Schmerz vorbei ist?

 

 

 

 

 Am nächsten Schultag haben wir alle ein Bild gemalt, wie wir uns die Seele und den Himmel vorstellen.

Die Bilder haben wir in der Klasse aufgehängt.

 In mein Bild habe ich Mama ganz klein hineingemalt, damit sie in der Schule bei mir ist.

 

 

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